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Vinnolit - Natronlaugeabfüllung

Vinnolit: Auslagerung der Natronlaugeabfüllung

Ausgangssituation

Der im Chemiepark GENDORF angesiedelte PVC-Hersteller Vinnolit investierte in seine Chlorelektrolyse und suchte nach einem geeigneten Partner, der Prozessschritte übernimmt, die nicht zur eigenen Kernkompetenz gehören. Dazu zählte die Abfüllung von Natronlauge, einem wichtigen Koppelprodukt der Chlorelektroylse. Bis dato hatten Vinnolit-eigene Mitarbeiter die Abfüllung von Tanklastzügen und Kesselwagen erledigt, was mit einem hohen Aufwand für die Einsatzplanung der Mitarbeiter verbunden war.

Lösung

Die Leistung von InfraServ Gendorf beschränkte sich nicht auf das genaue Abbild der Projektanforderungen. Das Projektteam nahm zusammen mit Vinnolit auch die Prozesse kritisch unter die Lupe und erarbeitete gemeinsam mit dem Kunden eine Lösung für die personalintensive Abfüllung der Natronlauge in die Tanklastzüge. Auf Basis von Erfahrungen mit anderen Projekten strukturierte InfraServ Gendorf den Prozess so um, dass die LKW-Fahrer selbst die Natronlauge abfüllen. Die Schulung und Zertifizierung der LKW-Fahrer durch InfraServ Gendorf sorgt für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Gefahrgut Natronlauge.

Neben der Investition in den Natronlaugetank und die Abfüllanlagen investierte InfraServ Gendorf zusätzlich auch in die im Zusammenhang mit der Erweiterung der Chlorelektrolyse  notwendige Aufrüstung der Stromversorgung. Ingesamt wurde damit von InfraServ Gendorf ein zweistelliger Millionenbetrag in Infrastruktur und Logistik investiert.

Ergebnis

Durch die Verschlankung der Prozesse bei der Abfüllung wurde die Flexibilität für Vinnolit deutlich erhöht. Zusätzlich konnte der Kunde in Zusammenarbeit mit der InfraServ Gendorf eigene Investitionsmittel einsparen. 

Vinnolit lagerte einen kompletten Aufgabenbereich aus, der nicht zum eigenen Kerngeschäft gehört und konnte freigewordenen Ressourcen in strategische Vorhaben investieren.

Bei der Sicherheit werden keinerlei Abstriche gemacht: Trotz der hohen Anzahl von Abfüllungen und der Einbeziehung der LKW-Fahrer gab es seit 2009 keinen meldepflichtigen Unfall.