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Vinnolit - Abstellung einer EDC/VC-Anlage

Abstellung nach Plan: Revision der EDC/VC-Anlage von Vinnolit erfolgt "in time, in quality & in budget"

Ausgangssituation

Der PVC-Spezialist Vinnolit hatte die turnusmäßigen Abstellungen seiner EDC/VC-Anlage im Chemiepark GENDORF über viele Jahre hinweg selbst geplant und die Umsetzung an verschiedene Unternehmen vergeben. Um sich künftig stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können und Schnittstellenprobleme zwischen einzelnen Dienstleistern zu minimieren, entschloss sich Vinnolit, ein Unternehmen mit der gesamten Abstellung der Anlage zu beauftragen – von der Planung bis zur Umsetzung. Das ehrgeizige Ziel: Innerhalb von 14 Tagen sollte die komplette Anlage geprüft, instandgesetzt und wieder betriebsbereit sein. Die Wahl fiel auf die InfraServ Gendorf Technik (ISGT), die aufgrund ihrer breiten Aufstellung über alle nötigen Gewerke verfügt.

Lösung

Dreh- und Angelpunkt war eine sehr detaillierte Planung. Da die InfraServ Gendorf seit über 25 Jahren Abstellungen großer Anlagen betreut, beruhten die Projektpläne nicht auf vagen Schätzungen, sondern auf stichhaltigen Erfahrungswerten - immer in enger Abstimmung mit dem Kunden. Die ISGT war deshalb auch in der Lage, einen Festpreis für die komplette Abstellung anzubieten – von der Planung bis zur Übergabe der komplett revisionierten Anlage an Vinnolit.

 

Die ISGT setzte alles daran, Entscheidungswege so kurz wie möglich zu halten, um Zeitverluste von vornherein zu vermeiden. Hier kam dem Unternehmen das auf die Chemieindustrie zugeschnittene Portfolio zugute. Ein großer Zeitfresser ist normalerweise die Einschätzung von Apparaten mit Gebrauchsspuren. Die Techniker der InfraServ Gendorf arbeiteten hier Hand in Hand mit den Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Mutterunternehmens zusammen. So verfügt die Abteilung Anlagen- und Arbeitssicherheit über eine komplett ausgestattete Prüfeinrichtung, vom Elektromessgerät bis zum Rasterelektronenmikroskop. Damit waren alle erforderlichen Werkstoffprüfungen in der Anlage möglich - ohne zeitintensive Koordination externer Anbieter. Außerdem arbeiten die Experten der Anlagensicherheit permanent mit dem TÜV zusammen und kennen dessen Anforderungen und Arbeitsweise sehr genau. Bereits kurze Zeit nachdem ein Apparat ausgebaut oder geöffnet wurde, stand deshalb fest, ob er sofort repariert werden muss oder wie lange er weiter verwendet werden kann – inklusive der Abnahme durch den TÜV.

 

Diese schnell getaktete Herangehensweise war auch Richtschnur für die Abstimmungen mit dem Kunden im Fall von Planabweichungen. Überraschende Ergebnisse zum Zustand einzelner Apparate und Komponenten wurden sofort vom Projektabwickler aufgegriffen, um konkrete Lösungsstrategien zu erarbeiten. Diese belastbaren Zahlen und Prognosen waren eine gute Vorlage für schnelle Entscheidungen durch Vinnolit.

 

Die ISGT dokumentierte im Projektverlauf alle Schritte der Abschaltung. Jede Abweichung von der ursprünglichen Planung wurde vermerkt und begründet. Damit ist die Grundlage gelegt, um die nächsten Abschaltungen weiter zu optimieren und unliebsame Überraschungen so weit wie möglich zu vermeiden.

Ergebnis

Wie geplant konnte die ISGT die Anlage nach 14 Tagen komplett revisioniert an Vinnolit übergeben. Sowohl der Zeit- als auch der Kostenplan wurden eingehalten – und das trotz 20 Prozent ungeplanter Mehrleistung. In der Spitze waren 130 Techniker gleichzeitig mit der Anlage beschäftigt, um in rund 7.000 Arbeitsstunden gut 2.000 Einzelabstellpunkte abzuarbeiten. Besonders erfreulich: Trotz dieser großen Zahl von Menschen an der Anlage und der engen Taktung wurde unfallfrei gearbeitet.