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MEGGLE - Standortoptimierung

Gut investiert - Ein Standortentwicklungsplan für MEGGLE macht kurzfristig anstehende Optimierungen zukunftsfest.

Ausgangssituation

Der Wasserburger Standort des Molkereikonzerns MEGGLE war über Jahrzehnte hinweg gewachsen. Die ursprünglich angelegten Werksstraßen und Zugangskontrollen wurden zwar immer wieder angepasst, konnten mit der Entwicklung aber irgendwann nicht mehr mithalten. Eine große Lösung musste her. Am Anfang der Zusammenarbeit mit InfraServ Gendorf stand deshalb eine klar umrissene Aufgabe: Ein innerbetriebliches Verkehrs- und Betriebssicherheitskonzept sollte erstellt und umgesetzt werden, das unter anderem auch die gestiegenen, internationalen Sicherheitsanforderungen, z. B. für Lieferungen in die USA erfüllt.

Lösung

Schnell wurde den Planern von InfraServ Gendorf bei der Bestandsaufnahme klar, dass es allein mit einem Ausbau der Verkehrswege und Betriebssicherheitsvorrichtungen nicht getan sein würde. Zunächst waren Antworten auf grundlegende Fragen zur Standortentwicklung nötig: Wo würde die Molkerei in den nächsten Jahren weiter wachsen? Welche Bauvorhaben standen unmittelbar an, welche Flächen waren für den langfristigen Ausbau vorgesehen? Um zu vermeiden, dass die optimierten Verkehrswege und Betriebssicherheitsvorkehrungen in wenigen Jahren wieder falsch dimensioniert sein würden, war eine klare Vorstellung von der Zukunft des Standorts notwendig. MEGGLE erweiterte deshalb im Laufe des Projekts die Aufgabe von InfraServ Gendorf: Ein Standortentwicklungsplan war gefordert.

 

Die Engineering-Experten nahmen mit dem interdisziplinären MEGGLE-Projektteam jetzt auch die unmittelbar anstehenden Erweiterungen genau unter die Lupe: Brachten die vielen über das Werk verteilten LKW-Be- und Entladestationen einen Vorteil? Oder wäre eine zentrale Ladestation nicht besser geeignet, den Verkehr wieder besser fließen zu lassen – und gleichzeitig Kosten zu sparen? War es wirklich sinnvoll, die vorhandene Molkeannahme am bisherigen Ort zu modernisieren – oder war es im Gesamtzusammenhang der Standortentwicklung nicht günstiger, die Entladeanlage an anderer Stelle neu zu errichten? Hier konnte InfraServ seine Kompetenz für vernetzte Lösungen voll ausspielen: Anstatt Anlage für Anlage isoliert zu betrachten, entwickelte InfraServ Gendorf einen Standortplan, in dem das Zusammenspiel aller Betrachtungsbereiche im Sinne eines Gesamtoptimums im Vordergrund steht. Die ISG-Experten für Engineering, Werksicherheit, IT und Infrastruktur arbeiteten eng zusammen, um dies zu gewährleisten.

Ergebnis

MEGGLE verfügt durch die Unterstützung von InfraServ Gendorf über einen Standortentwicklungsplan, der nicht nur wenige Jahre in die Zukunft blickt. Der Plan beinhaltet Leitlinien und Szenarien, die eine systematische und zugleich flexible Entwicklung über Jahrzehnte hinaus ermöglichen. Die Zukunft ist in die kurzfristig umzusetzenden Optimierungsvorschläge für Verkehrswege und Zugangskontrollen bereits eingebaut. Die dafür notwendigen Investitionen von MEGGLE sind deshalb gut angelegt. Spätere Erweiterungen des Standorts machen diese Maßnahmen nicht hinfällig, sondern fügen sich im Gegenteil nahtlos in die weitere Entwicklung des Molkereibetriebs ein.