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Konrad Hornschuch AG –Instandhaltungsstrategie

Die Verfügbarkeit der Anlage und die Qualität der Produkte steigen: Dies gelingt mit einer risiko- und kostenoptimalen Instandhaltungsstrategie der InfraServ Gendorf Technik.

Ausgangssituation

Eine Anlage zur Herstellung von Kunstleder bereitete dem Unternehmen Konrad Hornschuch AG mit Sitz in Weißbach bei Heilbronn Sorgen: Auf der einen Seite hatten die Abnehmer aus der Automobilindustrie höchste Erwartungen an Qualität und Liefertreue. Auf der anderen Seite war die verkettete Anlage störanfällig und die Ausschussquote relativ hoch. Vor diesem Hintergrund holte Konrad Hornschuch InfraServ Gendorf Technik (ISGT) an Bord, um die Instandhaltungsmaßnahmen systematisch zu optimieren.

Lösung

Nach einer Analyse der vorhandenen Wartungs- und Inspektionspläne, der Ausfallzeiten und Instandhaltungskosten, brachte ISGT zunächst alle Teams bei Konrad Hornschuch zusammen, die mit der Anlage zu tun haben: In einem Workshop arbeitete ISGT die wesentlichen Schwachstellen der Anlage heraus und ging ihnen anschließend bei einer Begehung auf den Grund.
Diese Informationsbasis nutzen die Experten der ISGT für eine systematische Risikoanalyse, um daraus im nächsten Schritt die optimale Instandhaltungsstrategie abzuleiten. Bei dieser Methodik (RCM – Reliability Centered Maintenance) geht es darum, für jeden technischen Platz das Risiko eines Fehlers zu ermitteln und auf dieser Basis zu entscheiden, wie in jedem einzelnen Fall mit diesem Risiko umzugehen ist: Reicht es aus, ein Ersatzteil vorrätig zu haben und das Verschleißteil auszutauschen, wenn es ausfällt? Oder sollte es besser in festen Intervallen ausgewechselt werden, damit es erst gar nicht erst zu einem Defekt kommt? Für die richtige Antwort auf diese Fragen braucht es für jeden einzelnen technischen Platz eine Abwägung zwischen direkten Instandhaltungskosten und den Konsequenzen einer Störung.
Die Empfehlung von ISGT sah vor, den Anteil vorbeugender Instandhaltungsmaßnahmen zu erhöhen, die Revision der Anlage auf zwei Termine im Jahr zu konzentrieren und mit überarbeiteten Wartungs- und Inspektionsplänen dafür zu sorgen, dass es dazwischen keine ungeplanten Ausfallzeiten mehr gibt. Um dies zu ermöglichen, erarbeiteten die Instandhaltungspraktiker von ISGT eine ganze Reihe von Optimierungsmaßnahmen, die teils mit einfachsten Mitteln große Ergebnisse erzielten. Beispielsweise stellten die ISGT-Techniker fest, dass bei dem Kettenantrieb der großen Walzen ein ungeeignetes Schmiermittel zum Einsatz kam. Durch ein Kettenhaftöl konnte die Verunreinigung der Produkte durch herabtropfendes Öl auf null reduziert werden. Allein durch diese Einzelmaßnahme wurde sowohl die Ausschussquote als auch die Ausfallzeit erheblich gesenkt.

Ergebnis

Durch eine Umsetzung der von ISGT empfohlenen Instandhaltungsstrategie und Optimierungsmaßnahmen ist es möglich,  die Stillstandszeiten pro Jahr um bis zu 30 Prozent zu senken. Christian Wrubel, Head of Maintenance bei Konrad Hornschuch, zum Projekterfolg:
„Nach Abschluss des RCM-Projekts kennen wir die wirklichen Probleme unserer Schlüsselanlagen viel genauer, vor allem haben wir jetzt die Risiken besser auf dem Radar. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen ist unsere Instandhaltung effizienter geworden, gerade wenn es um die Vermeidung von Fehlern geht. Mit InfraServ Gendorf Technik hatten wir einen Partner, der die Sprache von Meistern und Technikern kennt, weil das Unternehmen auch selbst Anlagen instandhält. Das hat die Zusammenarbeit sehr vereinfacht.“